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January 30 2009
Gedanken vor dem Aufwachen #4
December 31 2008
MCC calls for end to bombing Condemns Hamas for inciting hostilities
The MCC statement also condemned Hamas for treating the Palestinian people as human-bait in a ploy to provoke Israel into launching an all-out attack on Gaza. In censuring Hamas, the MCC said, the Islamist group had deliberately put the civilian population of Gaza in danger as it played the role of Iran's agent provocateur in the region.
The MCC believes Hamas deliberately rocketed Israel in an attempt to provoke an Israeli response. The fact that Hamas did not fire a single rocket at Egypt, despite that country's blockade of Gaza, clearly demonstrates the attacks on Israel were not to protest the blockade, but to trigger a military response.
Instead of working towards a two-state solution and the creation of a Palestinian State, Hamas has done everything in its power to undermine the authority of President Mahmoud Abbas and sabotage the peace process. No other national liberation movement in modern history has offered martyrdom as a substitute to freedom and statehood. Hamas has set back the clock for the Palestinians and it is time for all Palestinians to recognize that Hamas offers only death, destruction and a place in Paradise, not a Palestinian State.
The MCC urges the Palestinian people to take the road of non-violence and civil disobedience to achieve Palestinian Statehood and an end to Israeli occupation. The path to sovereignty and nationhood can be accomplished by walking in the steps of Mahatma Gandhi and Dr. King, not Syed Qutb and Osama Bin Laden.
Notwithstanding the follies of Hamas, the MCC feels Israel's bombings are inexcusable and condemns the continuing Israeli attacks on Gaza. The MCC demands Israel end its incursion and lift the economic blockade of the territory, which has turned Gaza into one large human cage.
The MCC offers its deepest condolences to the families of the dead and prays for the speedy recovery of the wounded.
October 20 2008
October 19 2008
Ein charismatischer Führer ging: trostlos
Jörg Haider, der Führer der österreichischen Rechten, und Landeshauptmann von Kärnten, ist verstorben. Traurig für seine Angehörigen und Freunde, tragisch für seine Partei BZÖ; als Regierungschef des Bundeslands wird er von seinem bisherigen Stellvertreter ersetzt... Doch was passiert in Österreich?
Sie inszenieren quasi einen Staatsakt, das ORF überträgt stundenlang die Begräbnisfeier, Reden werden gehalten, die den "Menschen Haider" in den Mittelpunkt rücken. Man müsse nämlich, so lernte ich in den vergangenen Tagen, den Menschen von dem umstrittenen Politiker trennen. Das gebiete die Pietät.
Auch über sein mögliches schwules Doppelleben - eigentlich ebenfalls ein Aspekt des "Menschen Haider" - darf nicht gesprochen werden, aus Pietätsgründen natürlich. In Wahrheit darf nur in eine bestimmte Richtung über ihn gesprochen werden: dass er ganz toll war, eine herausragende Persönlichkeit. Als Mensch.
Die unterstellte Strahlkraft des Menschen Jörg Haider war indessen immer schon Teil seiner politischen Inszenierung. Die dabei öffentlich suggerierte Trennung Politiker vs. Mensch verfehlt diesen zentralen Effekt seiner Politik. Seit Jugend an war Haider Politiker und er hat sein gesamtes Privatleben diesem Ziel untergeordnet; daher auch die Doppelexistenz. Fanatisch (und erfolgreich) bekämpfte er das politische System Österreichs, indem er sich als Volksversteher gerierte und dieses von ihm angerufene Volk gegen die Regierenden in Stellung brachte. Militante Ausländerfeindlichkeit und Rassismus funktionierten dabei als täglich verwendetes Gleitmittel, um das Charisma des Menschen Haider herzustellen.
Nun ist er nicht mehr, und übrig bleiben trostlose Freunde - und ebenso trostlose, extrem rechte Wähler. Dieses Klientel - rund 30 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher - vagabundiert nun durch die österreichische politische Landschaft. Wohin deren Wut und Ressentiment sich wenden werden - das ist offen. Und sehr beunruhigend.
March 19 2008
IP-Verwechslung führt zu falschem Kinderporno-Verdacht
(aus: http://www.heise.de/newsticker/meldung/print/105094)
Als Professor Erwin Schmidt (Name geändert) der dringende Anruf seiner Frau erreichte, nahm er gerade Prüfungen an der Hochschule ab. Seine Frau war vollkommen aufgelöst: Die Polizei sei da und durchsuche das Haus, berichtete sie aufgeregt. Die Beamten suchten nach Kinderpornos. Die nächste Prüfungspause nutzte Schmidt, um mit der Polizei vor Ort zu telefonieren. Er sei verdächtig, in einem Filesharing-Netzwerk Kinderpornos zum Download angeboten zu haben, bestätigte ihm der Beamte. Schmidt erinnerte sich lediglich, einmal Fedora per Bittorent heruntergeladen zu haben. Strafbar ist das nicht. Seinen Desktop-Rechner und sein Notebook stellten die Beamten dann sicher, das Notebook seiner Frau nahmen sie nicht mit.
Das Bundeskriminalamt (BKA[1]) hatte den Stein ins Rollen gebracht. Deren anlassunabhängige Recherche hatte einen Tauschbörsennutzer ausfindig gemacht, der illegales Material feilbot. Das BKA sicherte den Datenverkehr und stellte binnen Minuten eine Anfrage an Arcor, zu deren Adresspool die IP-Adresse der Datenquelle gehörte. Das Unternehmen nannte daraufhin Schmidts Namen und Adresse, was dann einige Monate später zu der Hausdurchsuchung führte.
"Die Polizei glaubte mir offensichtlich nicht", erzählt Schmidt, "die nahmen meine Argumente zwar ernst, aber sie hielten die Beweislage offensichtlich für sehr gut. Zu dem Zeitpunkt waren die Inhalte der beschlagnahmten Rechner auch noch nicht ausgewertet." Sein nächster Weg führte ihn nun zu einem Strafverteidiger, Rechtsanwalt und Lawblogger[2] Udo Vetter aus Düsseldorf.
Vetter beantragte Akteneinsicht und diskutierte den Fall mit seinem Mandanten. Dabei klopften die beiden jeden einzelnen Punkt der Vorwürfe ab. Schmidt hatte sich bereits vergewissert, dass sein WLAN-Netzwerk zu Hause nicht von einem Unbefugten genutzt worden war. Das BKA hatte den Fall sehr sauber und umfangreich dokumentiert. Auch die von der Polizei per Internetverbindung sichergestellten Inhalte waren eindeutig strafwürdig. Nur die Mitteilung der IP-Adresse seines Providers Arcor war recht formlos: Auf dem Anfrageformular hatte ein Mitarbeiter lediglich handschriftlich Schmidts Adresse vermerkt, mit einem Firmenstempel versehen und zurückgefaxt. Das weckte das Misstrauen des Beschuldigten und seines Anwalts.
Schmidt bohrte nun beim Provider nach – er schrieb einen Brief an die Rechtsabteilung und betonte nachdrücklich, dass er unschuldig sei. Er bat darum, präziser zu dokumentieren, wie man die Zuordnung der IP-Adresse zu seinen Daten vorgenommen habe und setzte dazu eine Frist. Kurz vor deren Ablauf rief ihn der Datenschutzbeauftragte von Arcor an. Man könne ihm während des laufenden Verfahrens keine Auskunft erteilen, er versprach aber, den Fall sorgfältig zu prüfen.
Wenige Tage später meldete sich die Polizei: Schmidt könne seine Rechner wieder abholen. Der Verdacht gegen ihn habe sich nicht erhärtet. Dann stellte sich heraus: Arcor war gegenüber dem BKA zurückgerudert und hatte in einem weiteren Schreiben eingeräumt, dass bei der Zuordnung der IP-Adresse zu den Kundendaten offenbar ein Fehler passiert war. Schmidt ist trotz allen Ärgers dankbar, dass Arcor nicht versuchte, den Fehler zu vertuschen, sondern den Irrtum aufklärte. Auf unsere Anfrage hin wollte Arcor keine Stellungnahme abgeben, da es sich um ein Ermittlungsverfahren handle. Die Einstellung des Verfahrens gegen Schmidt ist noch nicht erfolgt, das aber ist nun reine Formsache.
Schmidt zieht Resümee: "Ich bin in einer privilegierten Position; sowohl meine Frau als auch meine Kollegen haben zu mir gestanden und mir geglaubt. Das ist wohl eher die Ausnahme, ich hatte Riesenglück." Andere, vergleichbare Fälle, die gar nicht so selten vorkommen, gehen weniger glimpflich aus. Wenn der Vorwurf[3] "Kinderporno" lautet, kann das die Existenz eines unschuldig in Verdacht geratenen Internetnutzers vernichten. Dazu reicht schon ein Zahlendreher[4], ein Tippfehler oder eine falsch zugeordnete Zeitzone bei der Ermittlung des Inhabers der IP-Adresse. Die Unschuldsvermutung lässt sich bei Ehefrauen, Kollegen, Chefs, Freunden oder Nachbarn eben nicht erzwingen.
- Unfassbar!February 10 2008
December 28 2007
Sexy Beijing - Lost in Translation - Danwei TV (via danwei)
English names in Beijing. Some are normal, some are hysterical. Best part: one woman at the end with the boisterous laugh.
— jaschuDecember 20 2007
December 18 2007
December 14 2007
Herbergsuchen - Weihnachten in Österreich - wie einst in der Bibel
Die Ablehnung im Wortlaut
Die Aussendungen des Innenministeriums
Das Innenministerium gibt bekannt: Dem im BM.I anhängigen Antrag auf Zustimmung zur Erteilung einer humanitären Aufenhaltsbewilligung im Fall Zogaj kann aus folgenden Gründen nicht zugestimmt werden: Die Voraussetzung zur Erteilung eines humanitären Aufenthaltstitel werden nicht erfüllt bzw. es überwiegen jene Gründe die gegen eine Erteilung sprechen.Familie ZOGAJ reiste durch Schlepper gestützt im September 2002 in Österreich ein - zu einem Zeitpunkt, zu welchem bereits klar war, dass in Österreich keine Chance auf Asyl besteht, da der Vater zuvor bereits einen negativen Asylbescheid erhielt. Trotzdem wurden zwei - aussichtslose - Asylanträge gestellt. Dreimal wurden von der Familie der VfGH und VwGH angerufen, wobei die Höchstgerichte stets negativ entschieden. Seit dem Einreisetag vor fünf Jahren ist der Familie bekannt, dass keine reelle Chance auf Asyl besteht. Seit 2004 kam die Familie einer rechtskräftigen und durchsetzbaren Ausweisungsentscheidung nicht nach. Trotz einjähriger Frist für die Ausreise und großzügiger Unterstützung zur Rückkehr kam die Familie ihrer Ausreiseverpflichtung nicht nach. Trotz rechtskräftiger höchstgerichtlicher Asylentscheidungen und negativer höchstgerichtlicher humanitärer Aufenthaltsentscheidungen wurden erneute aufenthaltsrechtliche Verfahren angestrengt Es ist evident, dass starke Bindungen zum Heimatstaat bestehen, da sich große Teile der Familie im Kosovo befinden. Wirtschaftliche Gründe, nicht im Heimatland verbleiben zu wollen, sind kein Kriterium für den Aufenthalt und die Fortführung des Familienlebens in Österreich. Der VfGH stellt in ständiger Rechtsprechung fest, dass aus Art. 8 EMRK (Recht auf Familienleben) kein Recht auf Familienzusammenführung in einem bestimmten Land besteht.
* * *Nach der ablehnenden Entscheidung durch den VfGH und zum humanitären Aufenthalt gibt Innenminister Günther Platter bekannt, dass Arigona Zogaj die Möglichkeit erhalten soll, bis zum Ende des Schuljahres im Sommer 2008 in Österreich zu bleiben. "Ich will der jungen Frau bei Ihrer Ausbildung nicht im Wege stehen. Mit dieser Maßnahme wird der Abschluss des Polytechnischen Lehrgangs sichergestellt."
Negative Entscheidungen bzw. negative Erkenntnisse von Höchstgerichten bei Aufenthaltsverfahren bedeuten, dass es keine Basis für Zuwanderung gibt. Dennoch wird auf diese Weise der Abschluss der Schullaufbahn sichergestellt. (red)December 12 2007
Wikipedia-Anzeige zurückgezogen
Sie schätzt diese Aktion - das Mittel der Strafanzeige gegen eine freie und offene Plattform - mittlerweile als einen Fehler ein.
December 11 2007
Jahresendzeiten
Ende der Woche ist dann in den Büros Kassenschluss, und die nächste Woche wird sicherlich entspannter.
Anders sind die Gespräche darüber, was man in den bevorstehenden Feiertagen zu tun gedenkt. Klar, die Österreicher unterhalten sich über ihre Skifahrorte, und wie geil es dort ist. In Berlin sehnen sich die Menschen, mit denen ich spreche, nach ein paar Tagen Ruhe. (Ich übrigens auch!).
Diese Sehnsucht wird je stärker, umso gedrängter die Termine in dieser Jahresendzeitwoche werden. Ja, und wer in einer Organisation arbeitet, muss jetzt ziemlich sinnlose Bilanz- und Planungsmeetings über sich ergehen lassen, oder? Interessant für mich (der ich gleichzeitig teilnehme aber eine innere Distanz habe) ist der Ritualcharakter dieser Zusammenkünfte. Sie bringen in der Regel wenig Produktives, ich glaube, weil sie zum falschen Zeitpunkt kommen. Man sitzt die Zeit und die Tagesordnung ab und versucht den Anschein von Produktivität zu erzeugen. - Aber auch so etwas bringt am Ende Zusammenhalt hervor. Vielleicht liegt darin ja der Sinn dieser Meetings...
December 06 2007
“ So habe die Politikerin zwar Zeit gefunden, eine Pressemitteilung herauszugeben, sie habe sich aber vorher nicht mit Wikimedia in Verbindung gesetzt. Bisher liegt im Wikimedia-Büro in Frankfurt noch keine Strafanzeige vor. Auf Anfrage von heise online gab Schubert an, dass ihre Mitarbeiter keine Adresse der Wikipedia gefunden hätten. ”— heise online - Die Linke zeigt Wikipedia an [Update]
Projektentwicklung: Schrittweise oder kreisförmig...?
Zusammenfassung eines instruktiven Vortrags über zwei Modelle der Projektentwicklung: Schritt für Schritt oder iterativ.- Ist zwar auf Software-Entwicklung zugeschnitten, gilt aber auch für sozialwissenschaftliche Projekte.
December 05 2007
Ångström Distribution
Ångström was started by a small group of people who worked on the
OpenEmbedded, OpenZaurus and OpenSimpad projects to unify their effort
to make a stable and userfriendly distribution for embedded devices
like handhelds,set top boxes and network-attached storage devices and
more. A first release ist being planned: Maschine mentors and testers are welcome! But first look at the wiki and the mailing-list or further information. / Ångström ist eine Distribution, die für PDAs, offene Mobilltelefone und
Speichermaschinen entwickelt worden ist. Sie ist aus dem OpenZaurus-
und OpenEmbedded Projekt hervorgegangen, geht jetzt aber über die
Sharp-Maschinen hinaus.
Ein erster Release steht vor der Tür, noch
vor Weihnachten. Maschinen-Mentoren und Tester sind willkommen! Aber
bitte zuerst ins Wiki schauen - und auch auf die Mailing-Liste.
December 04 2007
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...



